Ökologisch und komfortabel heizen mit Holzpellets

Ökologisch und komfortabel heizen mit Holzpellets

Zum Beheizen von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbeobjekten allein mit Holzpellets eignen sich Pelletzentralheizungen. Sie werden im Heizraum eines Gebäudes installiert und funktionieren vollautomatisch.

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Vollautomatische Anlagen sind wahlweise über eine Förderschnecke oder eine Saugaustragung mit dem Lagerraum verbunden, aus dem die Pellets vollautomatisch zum Heizkessel transportiert werden. Der Lagerraum ist im Idealfall so konzipiert, dass nur einmal im Jahr Pellets geliefert werden müssen. 

Bei modernen Geräten passt eine Mikroprozessorsteuerung die Menge der eingetragenen Pellets der Kesselleistung an. Lediglich die Entleerung der Aschebox – in der Heizsaison meist nur ein bis 3 mal – erfolgt von Hand.

 

Für den Betrieb eines Holzpelletkessels Hoval BioLyt ist ein Pufferspeicher zu empfehlen. Ein Pufferspeicher erhöht den Komfort der Heizungsanlage und lässt eine besonders effiziente Energieausnutzung zu: Er reduziert die Zahl der Brennerstarts und lässt den Heizkessel länger im Volllastbetrieb laufen. Dies erhöht den Wirkungsgrad und reduziert die Emissionen. Gerade für Gebäude mit einem niedrigen Wärmebedarf ist der Einbau eines Pufferspeichers wichtig. So können die Wohnräume beispielsweise an weniger kalten Tagen mit einmaligem Heizen pro Tag auch noch mehrere Stunden nach Ausbrand des Kessels mit warmem Heizungswasser aus dem Pufferspeicher beheizt werden. 

Pelletzentralheizungen lassen sich mit einer Solaranlage kombinieren. Hierfür ist der Einbau eines Kombi-Pufferspeichers erforderlich. Er bildet die Schnittstelle zwischen Solaranlage und Heizung: Die Solarkollektoren übernehmen ganzjährig den Hauptteil der Wassererwärmung. Je nach Gebäude und Auslegung der Solaranlage wird so bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs von der Sonne erzeugt. Liefert die Sonne nicht genug Energie, schaltet der Regler automatisch die Heizung an. Wer eine Pelletheizung mit einer Solaranlage verbindet, erhält zusätzlich zum Mindestförderbetrag von 3.500 Euro für die Pelletheizung (inkl. dem erforderlichen Pufferspeicher) und dem Förderbetrag für die Solaranlage einen regenerativen Kombinationsbonus in Höhe von 500 Euro.