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Containerheizzentrale versorgt Dettenheimer Schule und Seniorenheim mit nachhaltiger Wärme

Containerheizzentrale versorgt Dettenheimer Schule und Seniorenheim mit nachhaltiger Wärme

Containerheizzentrale Dettenheim, Baden-Württemberg

Die Gemeinde Dettenheim setzt bei der Wärmeversorgung eines neuen Pflege- und Seniorenheims und einer Schule auf den Einsatz einer Containerheizzentrale. Schlüsselfertig geliefert ging die hybride Systemlösung sofort in Betrieb.

  • Sonstige Gebäude
  • Neubau
  • Gas

Die Wärmeversorgung von öffentlichen Gebäuden stellt Städte und Gemeinden besonders in Bezug auf Effizienz vor Herausforderungen. Die Stadtwerke Ettlingen setzen erstmals auf den Einsatz einer Energiezentrale in Containerbauweise. Diese beheizt das neue Pflege- und Seniorenheim sowie die nahe gelegene Pestalozzi-Schule inkl. Turnhalle und Hallenbad. Die Komplettlösung zeigt dabei das vielseitige Einsatzspektrum. 

 „Bei diesem Projekt hatten wir es mit unterschiedlichen Anforderungen zu tun. So musste die Containerheizzentrale sowohl für einen Neubau als auch für einen zukünftig zu sanierenden Altbau einsetzbar sein. Die integrierte Systemlösung auf Basis von Biomasse und Gas eignet sich dafür ideal“

erklärt Hoval Vertriebsleiter Claudio Corrado, der das Projekt von der Planung bis zur fertigen Umsetzung begleitet hat. 

Das Herzstück der Hoval PowerCon Heizzentrale ist eine 1.000 kW starke Hybridanlage bestehend aus dem Biomassekessel BioLyt und dem Gas-Brennwert-Kessel UltraGas in Kombination mit zwei EnerVal Warmwasserspeichern und einem TransShare Hocheffizienzverteiler. Die gesamte Anlage ging im Januar 2020 in Betrieb.

Heizcontainer: leiser Betrieb und hohe Effizienz

Da der Heizcontainer in einem Wohngebiet steht, wurde in der Planung vor allem auf eine geringe Geräuschentwicklung geachtet.

Obwohl die eingebauten Wärmeerzeuger im Betrieb sehr leise sind, wurde der Container mit einer zusätzlichen Schalldämmung ausgestattet. Die Heizanlage ist von außen daher kaum wahrnehmbar

bestätigt Hoval Projektleiter Matthias Hagen. Darüber hinaus stand beim Planen der kommunalen Heizzentrale die Effizienz der Geräte an oberster Stelle. So wird die Grundlast der benötigten Heizenergie von dem nachhaltigen Biomassekessel BioLyt getragen. Als Brennstoff dienen Pellets, die in einem anschließenden separaten Containerlager aufbewahrt werden. Auftretende Verbrauchsspitzen deckt die Gas-Brennwert-Kessel-Kaskade UltraGas bei Bedarf ab. In den Gebäuden wird die Wärme auf unterschiedlichen Wegen an die Räumlichkeiten abgegeben. In der Schule kommen Radiatoren und Lüftungsanlagen zum Einsatz, im Pflege- und Seniorenheim auch eine Fußbodenheizung. Ob das Nahwärmenetz zukünftig auf Wohngebäude in der unmittelbaren Umgebung ausgeweitet werden kann, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Alles aus einer Hand: Schlüsselfertige Lieferung ermöglicht sofortigen Einsatz

Die Besonderheit der Heizzentrale ist die komplette Abwicklung durch Hoval. „Begonnen bei der Planung bis hin zur schlüsselfertigen Lieferung inkl. Montage des Kamins und Inbetriebnahme kam alles aus einer Hand. Das war für uns ein wichtiger Faktor. Die Abstimmung zwischen uns vor Ort auf der Baustelle und dem Planerteam von Hoval während der gesamten Planungs- und baulichen Vorbereitungsphase hat einwandfrei funktioniert und wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden“, so Lukas Kieweg, Projektverantwortlicher der Stadtwerke Ettlingen. Auch im laufenden Betrieb können sich die Stadtwerke Ettlingen jederzeit auf den Service und die Unterstützung von Hoval verlassen. Denn neben den regelmäßigen, persönlich durchgeführten Wartungsterminen ermöglicht es die integrierte TopTronic Regelung Hoval, jederzeit per Fernwartung den einwandfreien Betrieb der Anlage sicherzustellen.

 Veröffentlicht im Februar 2021