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Effizient heizen im Altbau: Wärmepumpe ersetzt Gasheizung im Einfamilienhaus

Visbek
Visbek

Im niedersächsischen Visbek in Norddeutschland wurde eine Gasheizung durch eine Luft/Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Die Hoval Belaria pro zeigt, dass Wärmepumpen auch im Altbau mit Heizkörpern eine effiziente, zukunftsfähige Lösung sind.

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Bei der Sanierung der Heizungsanlage in einem Einfamilienhaus entschied sich Hausbesitzer Hans-Ludwig Rosendahl bewusst für eine moderne Wärmepumpe. Die bisherige Gasheizung hatte viele Jahre zuverlässig gearbeitet, dennoch sollte die Wärmeversorgung langfristig nachhaltiger und zukunftsfähiger gestalten. Gemeinsam mit dem regionalen Installationsbetrieb Frank Ostermann GmbH wurde die passende Lösung geplant. Die Wahl fiel auf die Luft/Wasser-Wärmepumpe Hoval Belaria pro comfort (13).

Mir war wichtig, eine effiziente und hochwertige Lösung zu bekommen, die langfristig funktioniert
beschreibt Hans-Ludwig Rosendahl seine Entscheidung. Mit der neuen Wärmepumpe im Einfamilienhaus wird der Altbau nun überwiegend mit Umweltenergie beheizt und gleichzeitig ein hoher Wohnkomfort sichergestellt.

Gute Voraussetzungen durch Sanierung

Das Einfamilienhaus wurde bereits beim Bau im Jahr 1989 überdurchschnittlich gut gedämmt und in den vergangenen Jahren punktuell modernisiert. Gedämmte Außenwände, ein isolierter Dachstuhl sowie neue Wärmeschutzfenster schaffen eine sehr gute Grundlage für den Einsatz einer Wärmepumpe im Altbau. Beheizt wird das Gebäude überwiegend über klassische Heizkörper, lediglich im Badezimmer ist eine Fußbodenheizung vorhanden. 
Viele Eigentümer stellen sich bei einer Sanierung die Frage: Funktioniert eine Wärmepumpe mit Heizkörpern im Altbau überhaupt effizient? Das Projekt in Visbek zeigt klar, dass genau das möglich ist. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen und sorgt für eine gleichmäßige Wärme im gesamten Haus. Entscheidend ist die Abstimmung zwischen Gebäude, Heizflächen und Wärmepumpe. „Ich bin den ganzen Winter mit etwa 35 Grad Vorlauftemperatur gefahren und das hat sehr gut funktioniert. Wir haben ein sehr angenehmes Klima im gesamten Haus“, so Rosendahl. Die vorhandenen Heizkörper geben die Wärme gleichmäßig ab, wodurch die Wärmepumpe ihre Effizienz optimal entfalten kann.

Herausforderung: Integration im Gebäudebestand

Eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung war die Integration der Wärmepumpe in die bestehende Gebäudestruktur. Der Heizungsraum befindet sich zentral im Haus und bietet nur begrenzten Platz. Zusätzlich ist an das Wohnhaus ein weiteres Gebäude angebaut, wodurch die Leitungsführung entsprechend geplant werden musste. Gemeinsam mit der Frank Ostermann GmbH wurde eine Lösung entwickelt, bei der die Leitungen über einen längeren Weg zum Außengerät im Garten geführt werden. Trotz dieser Gegebenheiten konnte die Luft/Wasser-Wärmepumpe im Altbau optimal integriert werden.

Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik

Ein zusätzlicher Vorteil der neuen Heizlösung liegt in der Kombination mit der vorhandenen Photovoltaikanlage. Ein Teil des benötigten Stroms für die Wärmepumpe im Einfamilienhaus kann direkt vor Ort erzeugt und genutzt werden. Dadurch lässt sich der Eigenverbrauch steigern und die Solarenergie effizient einsetzen. Gerade in Regionen wie Niedersachsen und im Raum Visbek zeigt sich, dass die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik im Altbau eine zukunftsfähige Lösung darstellt. Das Projekt verdeutlicht, dass der Umstieg von der Gasheizung auf eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus auch im Gebäudebestand unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert.
Veröffentlichung im Juli 2026