Intelligente Energieversorgung - Multivalente Hoval Energiezentrale für Produktionshalle und Verwaltung
Bei der Georg Meyer Tischfabrik in Goldenstedt verbindet Hoval Bestand und Neubau zu einem intelligent geregelten Gesamtsystem. Zwei Heizzentralen versorgen Produktion und Verwaltung zuverlässig mit Wärme, Prozesswärme und Kälte.
- Produktionshalle
- Renovierung
- Wärmepumpe, Gas
Multivalentes Energiesystem verbindet Bestand und Neubau in einer intelligenten Gesamtlösung
Die bestehende Wärmeversorgung war über viele Jahre mit dem Unternehmen mitgewachsen. Wärme aus einer externen Biogasanlage wurde bereits genutzt, die Versorgung war jedoch nicht immer ausreichend zuverlässig. Auch das alte Verteilsystem entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Daher modernisierte Hoval zunächst die bestehende Heizzentrale mit einem UltraGas D (700), einem TransShare Verteiler und der Einbindung des vorhandenen biogasbetriebenen Blockheizkraftwerks. Reicht die Wärme aus der Biogasanlage nicht aus, gleicht der UltraGas die fehlende Leistung automatisch aus.
Parallel entstand eine neue Produktionshalle mit Bürogebäude. Für die zusätzlichen Anforderungen an Heizen und Kühlen konzipierte Hoval eine zweite Heizzentrale mit zwei Belaria dual AR (60) Luft-Wasser Wärmepumpen, zwei EnerVal G (2500), einem EnerVal G cool (2500), einem TransShare Verteiler sowie einem TransShare Kälteverteiler.
„Ziel war es, die bestehende Heizzentrale und die neue Energiezentrale miteinander zu verbinden. So kann der Standort optimal betrieben werden, ohne einzelne Komponenten unnötig groß zu dimensionieren“,
erklärt Eric Hormann, Gebietsverantwortlicher bei Hoval Deutschland.
Unterschiedliche Temperaturniveaus sicher geregelt
Abwärme und vorhandene Wärme gezielt nutzen
Alles im Blick mit HovalConnect
Hoval lieferte das komplette Regelsystem. Es verbindet Bestandsanlagen und neue Komponenten, koordiniert beide Heizzentralen und stellt Wärme und Kälte bedarfsgerecht bereit. Über HovalConnect haben die Verantwortlichen jederzeit Zugriff auf Temperaturen und Anlagenbereiche. So kann auch bei Sonderschichten oder veränderten Betriebszeiten flexibel reagiert werden.
„Dieses Projekt zeigt sehr gut, wie wichtig es bei Gewerbe- und Industrieanlagen ist, nicht nur einzelne Geräte, sondern eine Gesamtlösung zu betrachten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Erzeugern, Verteilung, Speichern, Hydraulik und Regelung“
Eric Hormann, Gebietsverantwortlicher bei Hoval Deutschland