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Hybridheizung im Mehrfamilienhaus: Wärmepumpen und Gas für mehr Effizienz

Schwabach
Schwabach

In Schwabach setzt das St.-Gundekar-Werk auf eine zukunftssichere Hybridlösung von Hoval: Sechs Wärmepumpen und moderne Gas-Brennwerttechnik sorgen in drei sanierten Mehrfamilienhäusern für Effizienz und Versorgungssicherheit.

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Drei Gebäude, ein System: Im Rahmen einer umfassenden Sanierung hat das St.-Gundekar-Werk Eichstätt drei Mehrfamilienhäuser in Schwabach energetisch modernisiert. Herzstück der neuen Wärmeversorgung ist eine Hoval Hybridlösung mit sechs Belaria pro (24), Gas-Brennwerttechnik und dem Hoval Regelungssystem. Die zukunftssichere Lösung wurde im bewohnten Zustand realisiert und überzeugte mit kurzen Bauzeiten und durchgängiger Versorgung.

Effiziente Wärmelösung bei laufendem Betrieb

Das Projekt umfasste drei Gebäude mit je 32 Wohneinheiten und einer beheizten Gesamtfläche von über 8.000 m². Zwei der Häuser waren bereits vor einigen Jahren modernisiert worden, das dritte wurde im Zuge der aktuellen Heizungssanierung komplett erneuert. Dazu zählten neben der Heizungs- und Trinkwassersanierung auch die Bädererneuerung, neue Elektroinstallationen, eine PV-Anlage, ein Wärmedämmverbundsystem sowie bedarfsgerechte Abluftsysteme.

Das Ziel war eine nachhaltige, effiziente und zukunftssichere Heizlösung für die gesamte Immobilie. „Die Umbauten fanden im bewohnten Zustand statt. Umso wichtiger war es, dass die Warmwasserversorgung jederzeit gesichert war und die Anlagen schnell installiert werden konnten“, so Jens Friedrich, Planerberater bei Hoval.

Zukunftssicher mit Hybridtechnik

Die sechs Monoblock-Wärmepumpen Belaria pro (24) mit natürlichem Kältemittel R290 wurden zentral im Außenbereich installiert. Die Inneneinheiten, Pufferspeicher EnerVal (800-2000), die Frischwasserstation TransTherm aqua L  sowie die Hoval ControlBox  mit Share-Verteiler befinden sich in einer neu errichteten, unterirdischen Heizzentrale. Die Versorgung erfolgt über drei Unterstationen in den jeweiligen Gebäuden. Bestehende Gas-Brennwertkessel wurden in zwei Häusern eingebunden, in einem Gebäude kam ein neuer UltraGas (125) zum Einsatz. Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral in jedem Haus.
Dank intelligenter Umschaltventile, Hybridregelung und Visualisierung über die Hoval Supervisor Cloud kann der Betrieb jederzeit optimiert und an den aktuellen Bedarf angepasst werden. „Gerade bei Hybridanlagen mit mehreren Wärmepumpen ist die Fernüberwachung ein echter Vorteil: Wir können das System jederzeit feinjustieren und effizient betreiben“, betont Friedrich.

Hoval punktet mit technischen Highlights und Systemvorteilen

Die Entscheidung für Hoval fiel bewusst: „Für komplexe Hybridanlagen bietet Hoval alle Komponenten aus einer Hand, inklusive durchdachter Regelung, hoher Produktqualität und umfassender Beratung“, erklärt das planende Büro SOLIDPLAN. Die Hoval Lösung wurde bereits in der frühen Planungsphase eingebunden und konnte durch einen flexiblen, gewerkeübergreifenden Support punkten.

Das unterstreicht auch Martin Meier von Fritz Meier Haustechnik: „Die Zusammenarbeit mit Hoval war hervorragend. Besonders beeindruckt hat uns die prompte, kompetente Unterstützung in jeder Projektphase – von der Planung bis zur Inbetriebnahme.“
Ein technisches Detail mit großer Wirkung: Der eingesetzte  UltraGas (125) verzichtet auf Aluminiumbauteile auf der wasserführenden Seite. Dadurch entfällt die Systemtrennung, und die Einbindung in das Heizungssystem wird deutlich einfacher und effizienter.

Bereit für den Regelbetrieb

Seit dem Sommer 2025 ist die Gaskesselanlage in Betrieb. Die Wärmepumpen wurden planmäßig Ende November 2025 in Betrieb genommen. Erste Erfahrungswerte aus dem Winterbetrieb 2025/2026 liegen inzwischen vor und bestätigen die erwartete Leistungsfähigkeit des Systems.

Jens Friedrich zieht ein positives Fazit: 

Mit dem System haben wir die Grundlage für eine effiziente, skalierbare und zukunftsfähige Gebäudeversorgung geschaffen.
Veröffentlicht im Mai 2026