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Sole-/Wasser-Wärmepumpe, online überwacht

Sole-/Wasser-Wärmepumpe, online überwacht

Volksschule & Kindergarten in Brand bei Bludenz, Vorarlberg

Das neue Schul- und Mehrzweckgebäude ist der derzeit ökologischste öffentliche Neubau im Bundesland. Zudem will die Gemeinde alle kommunalen Bauten und Einrichtungen mit eigenem Strom versorgen und mit Wärmepumpen-Anlagen ausstatten.

  • Schule & Sportstätte
  • Renovierung
  • Wärmepumpe

Wer sieht die Bauklötzchen? „Ganz simple Formen“, sagt Architekt Christian Zottele, habe er verwendet. Auf einen Betonsockel hat er sechs Hausteile im Massivholzbau gestellt. Sie sind statisch und akustisch komplett voneinander entkoppelt, aber als äußere Einheit bilden sie das neue „Herz“ der Gemeinde Brand.

Räume für Kinder, Musikschule und Chor

Mehr als zwanzig Kinder gehen hier nun in die Volksschule und fast ebenso viele in den Kindergarten. Auch eine Spielgruppe und ein Mittagstisch werden im neuen Gebäude betreut. Unter seinem Dach befindet sich zudem die Musikschule. Darüber hinaus nutzen verschiedene Chöre die Räumlichkeiten als Probelokal. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Brand haben dem modern ansprechenden Gebäude, das zugleich an traditionelle Baumethoden des Tals anknüpft, einen Namen gegeben: „Zemmako“ sagen sie in ihrem Dialekt, „zusammenkommen“ und zusammensein wollen sie hier.

Dieses Gebäude trägt dreifach die Ruhe in sich

Mit seinen einfachen Formen, aber auch mit seiner schalltechnischen Raffinesse trägt das Haus die Ruhe in sich, welche Kinder zum Lernen brauchen. Die Ruhe kommt ebenso von den verwendeten Baustoffen, sie sind alle unbehandelt und naturbelassen – und somit auch zu 100% recyclebar. Das Haus „Zemmako“ in Brand ist deshalb der derzeit ökologischste öffentliche Neubau in Vorarlberg: Es erreicht 976 von maximal 1000 Ökopunkten. Der Gemeinde Brand ist es ernst mit Ökologie. Sie hat auch ein eigenes Wasserkraftwerk zur Stromerzeugung in Betrieb genommen und verfolgt die Vision, alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, so zum Beispiel auch die Strassenbeleuchtung, mit eigenem Strom zu versorgen.

Hier sprach restlos alles für eine Wärmepumpe

Somit lag auch der Entscheid auf der Hand, die Wärme für das neue Schul- und Mehrzweckgebäude nicht etwa mit einer Biomasse-Heizung, sondern mit einer strombetriebenen und kompakten, Platz sparenden Wärmepumpe bereitzustellen. Neun Sonden, die in je 100 m Tiefe reichen, liefern die Energie für die Wärmeerzeugung. Brand hat die Wärmepumpe Hoval Thermalia twin (42) gewählt.
Ihre Leistungsdaten machen sich nicht nur im Katalog gut, sondern werden auch tatsächlich erreicht!
sagt Bürgermeister Michael Domig. Er muss es wissen, er ist auch der Heizungsinstallateur. Da er die Anlage via TopTronic online überwachen kann, hat er gar nicht erst eine Ausfallsicherung in Betracht gezogen. Zudem vertraut er auf den 24-Stunden-Service von Hoval.

Neubau spart Geld

Die Gemeinde Brand hätte die beiden früheren, separaten Gebäude der Volksschule und des Kindergartens auch sanieren können. Doch die Volksschule mit Baujahr 1951 verbrauchte jährlich 4000 l Heizöl, und die Stromheizung des 1979 errichteten Kindergartens verursachte jedes Jahr Kosten von mehr als 10‘000 Euro. Gegenüber einer Sanierung kam der Neubau, der überdies mehr Platz auch für andere Zwecke bietet, gerade einmal 10% teurer zu stehen. Dafür fallen nun die Betriebskosten tiefer aus: Das Passivhaus mit seiner Wärmepumpe Hoval Thermalia twin (42) beansprucht, wie der Kommunalgebäudeausweis bestätigt, eine Heizleistung von lediglich 13 kWh/(m2 EBFa). Die jährlichen Heizkosten belaufen sich gerade noch auf 1500 Euro.