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Die Wärmepumpe.

Heizen mit kostenloser Energie aus der Natur.

Ob erfüllt vom Blumenduft im Sommer oder erfrischend rein im Winter – Luft ist genauso wie klares Quellwasser und das Erdreich ein wahrer Energiespender. 

Mit einer Wärmepumpe von Hoval können Luft, Erde und Wasser auch zur Beheizung von Gebäuden dienen. Aber damit nicht genug: In einer reversiblen Ausführung lässt sich mit dem Gerät wahlweise heizen oder kühlen. Wenig elektrischer Strom reicht aus, um mit Hilfe der Natur eine grosse Menge an Heizenergie zu gewinnen. Ein sehr effizienter Prozess, mit dem Sie angenehm wohlige Wärme für das ganze Haus erzeugen und den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren, wertvolle Ressourcen sparen und klimaschädliche CO2 Emissionen verringern. 

Kombinationen sind ideal.

Egal ob Sanierung oder Neubau - Hoval bietet umfangreiche Kombinationsmöglichkeit. Das schöne an diesen Kombinationen ist nicht nur, dass hier jeder Baustein seine Stärken ausspielen kann, sondern dass Sie diese Bausteine über eine Regelung oder online über HovalConnect steuern.

Kühl mit CleverCool.

Ausgestatte mit dem Hoval CleverCool können die jeweiligen Wärmepumpen im Sommer die Räume kühlen und sorgen für angenehmes Raumklima. noch eine kurze Erklärung wie dieses CleverCool funktioniert und auf was man im Betrieb achten muss. Dazu noch Kevin fragen.

Das Plus für Effizient.

Der innovative EnergyManager PV smart speichert überschüssigen Strom aus Ihrer Photovoltaik-Anlage und nutzt ihn zum Betrieb Ihrer Wärmepumpe. Zudem nutzt er Echtzeit-Wetterdaten für einen optimalen Betrieb.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wie das Wärmepumpenprinzip funktioniert ist einfach und wir kennen und nutzen  es alle aus unsere Alltag.Wir nutzen das umgekehrte Wärmepumpenprinzip täglich, nämlich mit unserem Kühlschrank. 

In einem 4-stufigen Kreisprozess generieren Wärmepumpen die Heizwärme aus kostenloser Umgebungsenergie:

  1. Das Kältemittel in der Wärmepumpe wird zum Verdampfen gebracht. Der enorme Energiebedarf hierfür wird durch Energie aus der Umgebung (Luft, Erde, Wasser) gewonnen.
  2. Der Kältemittel-Dampf wird durch Verdichtung im Kompressor auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Als Antriebsenergie für den Kompressor dient elektrischer Strom.
  3. Der erhitzte Kältemittel-Dampf kondensiert (verflüssigt) und gibt dabei die in ihm gespeicherte Energie* (80% „Verdampfungs“energie+20% Antriebsenergie) als Wärme an das Heizsystem ab.
  4. Das Kältemittel wird entspannt und der Kreislauf beginnt von vorn.

Welche Energiequelle passt zu Ihnen? Luft, Sole oder Wasser?

Bei der Wahl der Energiequelle spielen zum einen die persönlichen Präverenzen, aber auch die baulichen und geologischen Gegebenheiten und der Wärmebedarf eine entscheidende Rolle. Hier ein kleiner Überblick welche Möglichkeiten es gibt, welche Voraussetzungen gegeben sind und was es zu beachten gilt.

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Luft ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Sie ist kostenlos und überall in beliebiger Menge vorhanden. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe heizt hocheffizient und zuverlässig mit der Umgebungsluft unter Einsatz von Strom. Besonders nachhaltig heizen Sie, wenn es sich dabei um Öko- oder Solarstrom handelt, vielleicht sogar von Ihrer eigenen Photovoltaikanlage. Die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist relativ einfach, da keine komplizierten baulichen Massnahmen erforderlich sind. Es ist lediglich eine Verbindung von Ausseneinheit, zur Inneneinheit und dem Heizsystem herzustellen. Der ideale Aufstellungsort der Ausseneinheit ist ... Behördlich gibt es hier keine Einschränkungen. 

Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Das Grundwasser wird als Wärmequelle genutzt. Hierfür werden 2 Brunnen bis ins Grundwasserniveau geschlagen: Entnahmebrunnen und Sicherschacht, die in einem Mindestabstand von xm zum Haus und xm zueinander einen etwas erhöhten Platzbedarf haben. Bitte klären Sie die Zufahrtsmöglichkeiten für die Bohrgeräte ab. Das Grundwasser bietet mit seiner rund ums Jahr konstanten Temperatur eine verlässliche und erneuerbare Wärmequelle. Durch die konstant „hohen“ Temperatur von x°C arbeitet die Wärmepumpe höchst effizient und in einem idealen Leistungsniveau. Ob die Nutzung gestattet wird, hängt immer von der Region und einer hydrogeologischen Prüfung ab. Es ist wichtig diese Abklärungen im Vorfeld zu machen, da ohne eine hydrogeologische Genehmigung keine Installation erfolgen kann.

Sole-Wasser-Wärmepumpen

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe ist nicht von der Umgebungstemperatur abhängig und ideal für Neubauten. Sie zieht die benötigte Energie direkt aus dem Erdboden. Im Gegenzug erfordert sie umfangreiche Baumassnahmen, welche sich bei Neubauten noch leichter realisieren lassen. Unterschieden wird zwischen vertikalen Erdwärmesonden, die zwischen 100 und 300 m tief im Erdboden verlegt werden, sowie bodennah verlegten Flächenkollektoren. Beide bestehen aus einem System von Rohren, durch die eine Sole aus Wasser und Frostschutzmittel gepumpt wird, dementsprechend der Name. Für die Tiefenbohrung ist in jedem Fall eine Bewilligung notwendig, die von Behörden oder Gemeinden ausgestellt werden kann. Der Nachteil der Flächenkollektoren sind der grosse Flächenbedarf und die grossflächigen Erdarbeiten bei späterem Einbau.

Die Wärmepumpe ermöglicht die effizienteste Ausnutzung von Primärenergie. Wird der Strom, der die Wärmepumpe antreibt, CO2-neutral produziert, ist unsere Verantwortung für Energie und Umwelt im Bereich der Wärmenutzung bestmöglich erfüllt.

Stefan Müller
Leiter Entwicklung Wärmepumpen-Systeme

Gibt es Förderungen zu diesem Heizsystem?

Für moderne und energieeffiziente Heiztechniken gibt es zahlreiche Förderungen. So bieten der Bund, Ihr Bundesland oder Ihre Gemeinde finanzielle Unterstützung für eine neue Heizung. Damit Sie den Überblick behalten und die für Sie passenden Förderprogramme finden, stellt Ihnen Hoval eine Online-Suche für Heizungsförderungen zur Seite. Diese basiert auf einer Datenbank, die alle Infos zu den Programmen verschiedenster Fördergeber und unterschiedlicher Förderschwerpunkte zentral einsammelt und stets auf dem aktuellen Stand für Sie bereitstellt.