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Trinkwassererwärmung und Energiepufferspeicher. Für jede Anforderung die richtige Lösung.

Wasser ist Leben!
Wasser ist zugleich Lebensmittel und Lebensraum. Damit unser Trinkwasser, das auch in den Sanitäräumen und Küchen verwendet wird, jederzeit in bester Qualität zur Verfügung steht, gelten hohe hygienische Anforderungen für Wassererwärmungsanlagen. Planung, Ausführung und Betrieb von Trinkwassersystemen unterliegen entsprechend strengen Normen. Diese Anforderungen erfüllt Hoval sorgfältig und mit einem hohen Maß an Verantwortung. Schließlich geht es um die verlässliche Versorgung mit Wasser in der gewünschten Temperatur und um die Gesundheit der Nutzer im Gebäude.
 
Wasser ist auch Energiespeicher!
In jeder Heizanlage wird aus wertvollen Ressourcen Wärme gewonnen. Umso wichtiger ist der wirtschaftliche und verantwortungsvolle Umgang mit dieser Energie. Der Wärmebedarf deckt sich jedoch nicht zu jedem Zeitpunkt mit der verfügbaren Heizleistung. Eine Systemkomponente wie eine „Wärmebatterie“ ist nötig, um Wärmeerzeugung und Wärmeverbrauch zu entkoppeln. Mit einem EnerVal Energiepufferspeicher von Hoval speichern Sie einfach, aber wirkungsvoll die überschüssige Heiz- oder Solarenergie, bis die Wärme im Objekt benötigt wird. So arbeitet die Heizung mit größtmöglicher Effizienz im Hintergrund, während die Personen im Gebäude von optimalen Arbeits-, Lager- oder Wohntemperaturen profitieren. 

Hygienisch

Hygiene ist das A und O bei der Speicherung und Erwärmung von reinem Wasser. Um dem Wert des Lebensmittels Wasser gerecht zu werden, erfüllen die Trinkwassersysteme von Hoval hohe hygienische Anforderungen.

Komplett

Mit seinem umfangreichen Programm an Trinkwassersystemen und Energiepufferspeichern hat Hoval für praktisch jede Anwendung – vom Haushalt bis zum Großverbraucher – die ideale Lösung parat.

Wirtschaftlich

Durch die perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten und eine hochwertige Dämmung wird ein besonders energieeffizienter Betrieb gewährleistet und die Lebensdauer der Gesamtanlage erhöht.

Hoval bietet eine breite Produktpalette zur Warmwasserbereitung mit individuellen Lösungen für Gebäude aller Art. So finden wir für jeden Kunden die passende Kombination für ein effizientes Gesamtsystem.

Urs Westreicher
Leiter Produktmanagement Trinkwassersysteme und Energiepufferspeicher

Hygienische Trinkwasserbereitung

Trinkwasser ist Lebensmittel, aber auch Lebensraum. Während die Keimkonzentration in natürlichen Gewässern dank Wassertemperatur und -bewegung unbedenklich ist, ist bei der Trinkwassererwärmung auf höchste hygienische Standards zu achten. Bei Installationen im Gebäude gilt es, die Bildung eines Biofilms, in dem Bakterien wie die gesundheitsschädlichen Legionellen wachsen können, zu vermeiden. Legionellen vermehren sich am stärksten in stehendem Wasser zwischen 32 und 42 °C und sterben bei 60 bis 65 °C ab. Aus diesem Grund sollte das Warmwasser-System regelmäßig hohe Temperaturen erreichen. Elektrische Begleitheizungen ohne Zirkulationsleitung können die thermische Desinfektion mittels Schaltautomatik übernehmen. Idealerweise sollten jedoch eine Warmwassertemperatur von 60 °C nie unterschritten und lange Standzeiten des Wassers in den Leitungen vermieden werden. Trinkwassersysteme von Hoval erfüllen alle hygienischen Anforderungen mit optimierter Energieeffizienz.

Wie finde ich das beste System zur Wassererwärmung?

Warmwassersysteme sind heute meist Teil einer zentralen Heizungsanlage: Das erwärmte Heizwasser gibt die Wärme an das frische Trinkwasser im Warmwasserbereitungssystem ab. Je nach Heizsystem kommen dabei verschiedene Varianten infrage.
Bei der Auswahl und Planung der richtigen Wassererwärmung sind verschiedene Faktoren entscheidend: der Warmwasserbedarf, die Platzverhältnisse, Ansprüche an Komfort oder Umweltschutz, Hygiene-Anforderungen, gesetzliche Vorgaben oder schlichtweg die Kosten. Ihr Hoval-Partner hilft Ihnen, die individuellen Voraussetzungen und die benötigte Warmwassermenge zu ermitteln und die für Sie geeignete Lösung zur Warmwasserbereitung zu finden.

Wie gross muss mein Warmwasserspeicher sein?

Der Warmwasserbedarf varriert je nach Art des Gebäudes und Anzahl der Bewohner oder Mitarbeiter. Als Richtwert für Mehrfamilienhäuser gilt: Der Warmwasserverbrauch pro Person und Tag beträgt etwa 30 bis 50 Liter. Die richtige Speichergröße hängt von der täglichen Bedarfsmenge und dem Heizsystem ab.
Bei überdimensionierten Speichern geht viel Wärme ungenutzt verloren, durch geringere Wasserumwälzung könnten sich Legionellen bilden. Ist der Speicher zu klein, ist das Wasser schnell aufgebraucht und kann je nach System und Heizgerät nur sehr langsam oder kostenintensiv wieder bereitgestellt werden. Ihr Hoval-Partner unterstützt Sie bei der Berechnung und Auswahl eines auf Ihr Haus abgestimmten Warmwasserspeichers.

Was bedeutet Wasserhärte für mein Warmwassersystem?

Wie bei vielen Haushaltsgeräten sind Kalk und Ablagerungen auch in der Trinkwasseranlage ein Thema. Die Wasserhärte bezieht sich auf die im Wasser gelösten Kalzium- und Magnesiumverbindungen. Je höher der Anteil, desto höher der Härtegrad.

Wird zu hartes Wasser ohne Aufbereitung verwendet, besteht Korrosionsgefahr, was die Lebensdauer der Warmwasserbereitung verkürzen kann. Auch die Hygiene leidet, da Ablagerungen wie Kalk einen Nährboden für Keime bieten. Um das Warmwassersystem zu schützen, gibt es Möglichkeiten wie Magnesiumanoden oder wartungsfreie Fremdstromanoden. Hoval hat die passende Lösung für jede Wasserhärte, sodass die Anlage auch bei hartem Wasser optimal arbeitet.

Wie der Pufferspeicher das Heizsystem ergänzt

Im Heizkreislauf übernimmt der Pufferspeicher die Funktion einer „Wärmebatterie“. Er wird zwischen Wärmeerzeugern und Wärmeverbrauchern platziert und über die Systemregelung gesteuert. Das Heizungswasser durchströmt das Gerät und wird je nach Bedarf zwischengelagert oder entnommen. Liefert etwa die Solaranlage oder der Kessel mehr Wärme, als gerade für die Raumheizung benötigt wird, speichert der Pufferspeicher aus Stahl die thermische Energie: Das überschüssige Heizwasser bleibt dank Schichtprinzip und guter Wärmedämmung längere Zeit verfügbar. Ein passender Energiepufferspeicher entlastet den Wärmeerzeuger und senkt den Energieverbrauch und damit die Heizkosten.

Sinn und Zweck eines Pufferspeichers

 Aufgabe des Energiepufferspeichers ist es, die Entstehung und die Nutzung von Wärme im Heizsystem zu entkoppeln. Der Wärmeerzeuger – etwa ein Heizkessel oder eine Wärmepumpe – kann damit unabhängiger vom unmittelbaren Wärmebedarf des Gebäudes arbeiten und muss nicht ständig an- und ausgeschaltet werden. Auch eine zweite Wärmequelle oder erneuerbare Energien wie eine Solaranlage lassen sich ideal in die Heizungsanlage einbinden. Energiepufferspeicher haben mehrere Vorteile: Ressourcen werden sinnvoll genutzt, Betriebsverhalten, Wirkungsgrad und Haltbarkeit des Wärmeerzeugers werden verbessert und die Effizienz des Gesamtsystems steigt. 

Welche Konzepte zur Trinkwassererwärmung stehen zu Auswahl

Es gibt zwei Konzepte die sich grundlegend unterscheiden: das Trinkwasser-Speichersystem und das Durchflusssystem.

Das Trinkwasser-Speichersystem

Das Trinkwasser-Speichersystem ist in der Praxis auch unter der Bezeichnung „Warmwasserspeicher“ oder „Trinkwasserspeicher“ bekannt. Es ist die klassische Lösung, bei der kaltes Trinkwasser erwärmt, gespeichert und bei Bedarf abgegeben wird. Der vorhandene Wärmeerzeuger (z. B. Wärmepumpe, Öl-, Gas- oder Pelletkessel) erhitzt das Kaltwasser über einen integrierten Wärmetauscher im unteren Bereich des Speicherbehälters. Wird ergänzend zum Heizkessel oder zur Wärmepumpe eine Solaranlage genutzt, verfügt der Warmwasserspeicher über ein zusätzliches Heizregister. Für einen effizienten und sparsamen Betrieb ist eine gute Dämmung des Speichers sehr wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren.

Das Durchlaufsystem

Bei Durchlaufsystemen wird das kalte Trinkwasser genau zeitgleich zum Warmwasserverbrauch erwärmt und damit immer nur so viel Warmwasser bereitet, wie gerade benötigt wird. So werden Wärmeverluste vermieden.
So funktioniert das Durchflussprinzip: beim Öffnen des Wasserhahns strömt kaltes Wasser durch einen Wärmetauscher. Darin befinden sich 2 getrennte Kreisläufe: der Kaltwasser-Kreislauf, der erwärmt werden muss, und der warme Kreislauf, der ausgehend von der Heizung den Wärmetauscher durchströmt und die Wärme an das Frischwasser abgibt. Damit auch der Warmwasser-Spitzenbedarf stets abgedeckt werden kann, ist es wichtig, den Heizkessel bzw. die Wärmepumpe entsprechend groß zu dimensionieren.

Speichersysteme für Warmwasser: CombiVal und MultiVal

Die klassische Art der Warmwasserbereitung ist die Nutzung von Wasserspeichern, die als Wärmequelle die objekteigene Heizung nutzen. Zur Auswahl steht eine breite Palette an Standgeräten zum Erwärmen und Speichern von Trinkwasser. Unter der Bezeichnung CombiVal bietet Hoval Wassererwärmer in Edelstahl- oder emaillierter Ausführung für jeden Bedarf. Für den Einsatz mit einer Wärmepumpe sind etwa besonders große Wärmetauscherflächen vorgesehen. Die Produktreihe MultiVal ist mit einem zusätzlichen Heizregister für die Kombination mit einer Solaranlage konzipiert. Eine perfekte Isolierung hilft beim Energiesparen, die hochwertigen Komponenten garantieren eine lange Lebensdauer.

Speicherladesystem TransTherm aqua L / LS

Das Speicherladesystem TransTherm aqua L/LS untescheidet sich vom herkömmlichen Speichersystem in erster Linie durch die Anordnung des Wärmetauschers zur Warmwasserbereitung. Während beim Speichersystem der Wärmetauscher integriert ist, wird bei einem Speicherladesystem der Speicher über einen externen Wärmetauscher beladen. Der wesentliche Vorteil des Speicherladesystems TransTherm aqua L ist die hohe Effizienz, denn das System erreicht bei kleiner Speicherladeleistung eine grosse Warmwasserleistung. Zudem kann die kompakte Einheit auf Kundenwunsch für grössere Leistungen angepasst werden. 

Warmwasser-Durchflussysteme: TransTherm aqua F / FS

Durchflusssysteme mit Frischwasserstationen unterscheiden sich von Speichersystemen dadurch, dass sie keinen oder nur sehr wenig Vorrat an Warmwasser bereithalten. Ein längeres Speichern von erwärmtem Wasser wird so vermieden. Der große Vorteil des Durchflussprinzips ist, dass stets frisches und hygienisch einwandfreies Warmwasser in Sanitärräumen und Küche ankommt. Mit den Frischwassermodulen TransTherm aqua F/FS hat Hoval ein anschlussfertiges, leistungsfähiges Kompaktsystem mit geringem Platzbedarf entwickelt, das jederzeit rasch das benötigte Warmwasser liefert.

Modul-plus. Hochleistungs-Wassererwärmer für gehobene Ansprüche.

Der Hochleistungs-Wassererwärmer von Hoval beeindruckt durch Warmwasserleistungen von 640 bis 17.500 l/h und schützt zuverlässig vor Legionellen und anderen Bakterien. Mit seinem einzigartigen Zellenprinzip deckt er sowohl große Leistungsspitzen als auch hohen Dauerbedarf ab: Kernstück des Modul-plus sind die integrierten Edelstahl-Heizzellen. Mit jeweils 115 l Wasserinhalt garantieren diese eine sehr hohe 10-Minuten-Spitzen-Leistung. Für eine enorme Dauerleistung sorgt die effiziente Wärmeübertragung der 1,42 m² großen Heizfläche.
Der Modul-plus arbeitet im Gegenstromprinzip, was ihn im Vergleich zu konventionellen Wassererwärmern deutlich resistenter gegen Verkalkung macht und den Wartungsaufwand merklich reduziert. Die Edelstahl-Modulzellen und die robuste Konstruktion gewährleisten zudem eine lange Lebensdauer. Verschiedene Baugrößen und die Variierbarkeit der Temperaturen und Durchflussmengen ermöglichen eine optimale Auslegung und damit Flexibilität bei Großprojekten. 

Der Energiepufferspeicher

Der Energiepufferspeicher enthält nur Heizungswasser und kann je nach System als reiner Wärmespeicher oder Energiespeicher für die Trinkwassererwärmung genutzt werden. Als Bindeglied zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeverbrauch ist es seine Aufgabe, einen effizienten Betrieb des Heizsystems sicherzustellen. Er übernimmt die Zwischenspeicherung überschüssiger Wärme, die tagsüber zum Beispiel von einer Solaranlage gewonnen wird, und gibt sie dann wieder ab, wenn sie gebraucht wird. Die Vorteile des Pufferspeichers: Die Heizung muss nicht bei jedem kleinen Bedarf neu anspringen, und die Wärme aus günstigen, erneuerbaren Quellen lässt sich besser nutzen.

EnerVal Wärme- und Kältespeicher.

Der Energiepufferspeicher EnerVal speichert kompakt Wärme oder Kälte auf einfache Weise, aber sehr wirkungsvoll. Er gleicht Differenzen zwischen der erzeugten und der verbrauchten Heizenergie aus. So entkoppelt er zeitlich und auch hydraulisch die Erzeugung der Wärme vom Verbrauch. Das Programm des Hoval EnerVal umfasst zahlreiche Typen mit abgestuften Größen und wird verschiedensten technischen Anforderungen gerecht. So findet sich für fast jedes Heizsystem ein geeigneter EnerVal Pufferspeicher mit dem passenden Volumen.

Photovoltaik-Elektroheizeinsatz für zusätzliche Wärme

Ein Elektroheizeinsatz wird optional als Zusatzheizung in den Energiepufferspeicher eingebaut. Er wandelt Strom direkt in Wärme um und springt ein, wenn schnell mehr Wärme gefordert ist, Temperaturschwankungen auszugleichen sind oder der Wärmeerzeuger ausfällt.
Besonders ökologisch und lukrativ arbeitet ein Elektroheizeinsatz mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage. Eine smarte elektronische Regelung sorgt für die bestmögliche Nutzung des Eigenverbrauchs an Solarstrom und senkt dabei die Heizkosten. Hoval bietet für den EnerVal sowohl geregelte Elektroheizeinsätze als ideale Kombination mit einer PV-Anlage als auch ungeregelte für die Wärme-Notversorgung an.

Rundum-sorglos-Gefühl mit den Hoval Garantie-Paketen

Ein Wartungsvertrag ganz nach Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis.
Mit unseren Service-Paketen schützen Sie Ihre Investition und genießen die Sicherheit Ihrer Heizung. Die Hoval-Fachleute kontrollieren den Zustand und optimieren die Einstellungen Ihrer Anlage. Mit einer einwandfrei laufenden Heizung sparen Sie Energie und Geld. Eine regelmäßige Wartung beugt Störungen vor und verlängert die Lebensdauer Ihrer Wärmepumpe – ein weiterer Beitrag zu einem nachhaltigen Heizsystem.