Geld vom Staat: Heizungssanierung lohnt sich 2016 noch mehr - KfW und BAFA-Zuschüsse steigen deutlich

  • 165 Mio. EUR Bundesmittel für Anreizprogramm Energieeffizienz für effiziente Kombinationslösungen
  • BAFA: Zusatz-Bonus + 20 Prozent des Förderbetrags
  • BAFA: 600 Euro für die Optimierung des gesamten Heizsystems
  • KfW: 15 Prozent Investitionszuschuss für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen
  • KfW: attraktive Zinsen und 12,5 Prozent Tilgungszuschuss für den Einbau von Heizungs- oder Lüftungspaketen

Für die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung kommt dem Gebäudebereich eine Schlüsselfunktion zu, da auf diesen Sektor knapp 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland und rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen entfallen. Der Heizungsbestand in Deutschland ist noch geprägt von Gas- und Ölheizungen, die häufig sehr alt und oft ineffizient sind. Das Durchschnittsalter einer Heizung in Deutschland liegt derzeit bei 17,6 Jahren.

In der Praxis erfolgt der Austausch durch modernere, effizientere Heizungen erst dann, wenn der Weiterbetrieb der Altanlage nicht mehr möglich ist. Die aktuelle Modernisierungsquote bei gasbasierten Systemen beträgt gerade einmal drei Prozent, bei Ölheizungen sogar nur ein Prozent. So schlummert das enorme Potential in den deutschen Kellern weiter vor sich hin.

165 Mio. EUR Bundesmittel für Anreizprogramm Energieeffizienz für effiziente Kombinationslösungen

Damit der Knoten beim Modernisierungsstau endlich platzt, hat zum 1. Januar 2016 die Bundesregierung das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und die Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien gestartet. Diese Initiative kann ab Anfang diesen Jahres auf ein jährliches Budget von insgesamt 165 Mio. Euro (für 3 Jahre) zurückgreifen. Das heißt: Hausbesitzer, die ihre Heizung austauschen möchten, können ab sofort eine zusätzliche Förderung erhalten. Das APEE soll die Sanierung veralteter Heizungen signifikant voranbringen und den CO2-Ausstoß in Deutschland weiter reduzieren. Die Förderung gilt nur für Vorhaben, die ab dem 1. Januar 2016 in Betrieb genommen werden. Ob die Heizung einer Sanierung bedarf, können Verbraucher künftig leichter erkennen: Ab 2016 erhalten sukzessive alle Heizgeräte, die älter als 15 Jahre sind, ein Energielabel. Welche Sanierungsmaßnahmen im jeweiligen konkreten Fall sinnvoll sind, ermittelt der Fachhandwerker bei einem professionellen Heizungs-Check. Hier finden Sie unsere qualifizierten Hoval-Partner

Es bestehen zwei alternative, deutschlandweite Förderverfahren: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Investitionszuschüsse, die KfW Bankengruppe gewährt im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium zinsverbilligte Darlehen und Tilgungszuschüsse.

BAFA-Förderung

Gefördert wird der Austausch einer oder mehreren besonders ineffizienten Altanlagen durch eine moderne Biomasseanlage oder Wärmepumpe bzw. wenn durch die Integration einer heizungsunterstützenden Solarthermieanlage die Anlage modernisiert wird. Hausbesitzer, die sich für den Einbau einer Heizung entscheiden, die erneuerbare Energien nutzt, können über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen zusätzlichen Bonus von 20 Prozent des Förderbetrags für den Heizungsaustausch und einen weiteren Zuschuss in Höhe von 600 Euro für die Optimierung des gesamten Heizsystems beantragen.
Weitere Infos zur BAFA Förderung gibt es hier

KfW-Förderung

Die KfW erweitert ab dem 01.01.2016 ihr Förderangebot im Programm „Energieeffizient Sanieren“. Im Fokus steht dabei die Förderung von sogenannten effizienten Kombinationslösungen. Die zusätzliche Förderung wird Bauherren zuteil, die ihre Heizung austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen. Im Rahmen des Heizungspaketes oder des Lüftungspaketes werden die jeweiligen Maßnahmen an der Anlagentechnik und auch zusätzlich ausgeführte Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle gefördert. Kreditnehmer erhalten für das jeweilige Maßnahmenpaket einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent - maximal 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit. Bauherren, die aus eigenen Mitteln finanzieren, können zukünftig mit einem Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro - maximal 7.500 EUR, pro Wohneinheit rechnen.
Weitere Infos zur KfW-Förderung gibt es hier

Auskünfte:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-16 25
E-Mail: solar@bafa.bund.de
Internet: http://www.bafa.de

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de

 

 
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