05.08.2015

Der umgedrehte Kühlschrank: Wärmepumpen erobern effizient und umweltschonend den Markt / Wie Sie mit kostenloser Energie aus der Umgebung heizen

Ob Grundwasser, Erde oder Luft: die Wärmepumpe nutzt mithilfe von etwas Strom die kostenlose Energie aus der Umgebung. Dieses effiziente und umweltschonende Konzept überzeugt immer mehr Häuslebauer: Heute sind in Deutschland bereits rund 380.000 Wärmepumpen installiert. „Während im Neubau ohne erneuerbare Energie schon lange nichts mehr geht – schon um die Auflagen der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbaren Energie Wärme Gesetzes zu erfüllen - entscheidet sich der wirtschaftliche Verstand auch in der Sanierung immer öfter für die Nutzung der kostenlosen Energie und damit für die Wärmepumpe“, sagt Manfred Gerngroß, Produkt Manager Wärmepumpe bei der Firma Hoval.
Das Prinzip funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank: Während der Kühlschrank seinem Innenraum Wärme entzieht und sie an die Umwelt abgibt, entzieht die Wärmepumpe der Umwelt die Wärme und gibt sie an das Heizsystem ab. Die Wärmepumpe arbeitet also unabhängig von Öl und Gas. Die Frage nach der langfristigen Verfügbarkeit von fossilen Brennstoffen stellt sich nicht. Auch arbeitet die Wärmepumpe emissionsfrei und kann bei der Nutzung von Öko-Strom zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Darüber hinaus sind einige Wärmepumpen mit einer Kühlfunktion ausgerüstet. Die Wärmepumpe kann sowohl für die aktive als auch für die passive Kühlung eingesetzt werden. „Um das Gebäude mithilfe der Wärmepumpe zu kühlen ist keine separate Anlagentechnik notwendig“, erklärt Manfred Gerngroß. „Die Kühlung erfolgt meist über die normale Flächenheizung.“

Lohnende Investition
Zwar können in der Modernisierung die Anschaffungskosten der Wärmepumpe auf den ersten Blick etwas höher sein, als zum Beispiel die eines Öl-Kessels, aber die Investition lohnt sich: Die Umwelt liefert bei der Wärmepumpe etwa 75 Prozent Gratis-Energie für Heizung und Warmwasser. Diese Energie wird von der Wärmepumpe auf ein höheres nutzbares Niveau angehoben. Dazu benötigt die Wärmepumpe Strom.

Günstige Tarife dank Stiftung Warentest
Seit kurzem dürfen Wärmepumpenbetreiber auch beim Heizstrom bundesweit den jeweils günstigsten Tarif buchen: Kunden mit einer Wärmepumpe, die den Haushalts- und den Wärmestrom getrennt messen, können somit zwei unterschiedliche Anbieter wählen. Laut Stiftung Warentest kann der Anwender durch den Wechsel alleine beim Wärmestrom bis zu 560 Euro pro Jahr sparen. (http://www.hoval.de/unternehmen/news/stiftung-warentest-heizstrom-vergleichen-spart-bares-geld)

Kostenloser Sonnen-Strom
„Besonders günstig lassen sich Wärmepumpen betreiben, wenn der Betriebsstrom nicht aus dem Netz, sondern von der eigenen Photovoltaikanlage geliefert wird“, erklärt der Hoval Wärmepumpen Spezialist Gerngroß. „Der selbst produzierte Strom treibt die Wärmepumpe an. Mit einem Pufferspeicher, zum Beispiel dem Hoval EnerVal Energie-Pufferspeicher, lässt sich an sonnigen Tagen ein Wärmevorrat anlegen.“ Der Pufferspeicher dient dabei als Zwischenlager für die überschüssige Energie bis die Wärme im Gebäude benötigt wird. Überschüsse werden entweder ins öffentliche Stromnetz eingespeist oder im Haus selbst genutzt. Nutzt der Hausbesitzer seinen über die Photovoltaikanlage erzeugten Strom selbst, erhält er hierfür er einen zusätzlichen finanziellen Bonus im Rahmen der EEG-Umlage. Die intelligente Steuereinheit (SmartGrid) regelt das Zusammenspiel von Sonnenstrom und Wärmepumpe. „Wir haben für alle unsere Wärmepumpen SmartGrid-fähige Systemlösungen erarbeitet“, erläutert Gerngross. (http://www.hoval.de/waermepumpen)

Wartungsarm und zuverlässig
Neben der Umweltfreundlichkeit und der Kosteneinsparung bietet die Wärmepumpe ein hohes Maß an Komfort: Die Wärmepumpe ist sehr zuverlässig und extrem wartungsarm. Sollte doch was sein, kann der Hoval-Kunde jederzeit auf den kompetenten Hoval Kundendienst zurückgreifen. Hoval ist als Wärmepumpenhersteller mit einem Team an Kältetechnikern ausgestattet.

Geld vom Staat
Ein weiterer Pluspunkt: Die Nutzer einer Wärmepumpe sind schon heute auf die gesetzlichen und technischen Anforderungen von morgen eingestellt. „Mit einer Wärmepumpe erreicht zum Beispiel der Hausbesitzer sehr einfach eine sehr gute Klassifizierung (A+ oder A++) bei dem im September kommende ErP-Label, das Heizungen nach Ressourcen-Schonung und Energie-Effizienz bewertet“, erläutert der Hoval Produkt Manager Manfred Gerngroß. Darüber hinaus werden Wärmepumpen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit einer Einmalzahlung bezuschusst. Außerdem sind zinsgünstige Kredite der KfW Bank möglich. Weitere Infos zu Förderungen gibt es auf www.hoval.de.

Technisch ausgereiftes Programm
Mit über 40 Jahren Erfahrung im Segment Wärmepumpen bietet Hoval ein technisch ausgereiftes, lückenloses Programm von 3 bis 140 kW Heizleistung. Das Sortiment umfasst Luft/Wasser-, Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen, deren Einsatzgebiet vom Einfamilienhaus bis zu mittelgroßen Wohngebäuden, Gemeindebauten, Gewerbe- und Produktionsbetrieben reicht. Sollten noch größere Leistungen benötigt werden, lassen sich die Hoval Wärmepumpen kaskadieren, sodass ein Leistungsbedarf von bis zu 1,16 MW gedeckt werden kann.

Lassen Sie sich beraten und vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen, kostenlosen Beratungstermin unter +49 89 922097-0 oder über unser Wärmepumpen-Kontaktformular

Über Hoval
Die Marke Hoval zählt international zu den führenden Unternehmen für Heiz- und Raumklima-Lösungen. Mit 70 Jahren Erfahrung und einer familiär geprägten Teamkultur gelingt es Hoval immer wieder, mit außergewöhnlichen Lösungen und technisch überlegenen Entwicklungen zu begeistern. Hoval versteht sich mit rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Gruppengesellschaften weltweit nicht als Konzern, sondern als eine große, global denkende und agierende Familie. Hoval Heiz- und Raumklima-Systeme werden heute in über 50 Länder exportiert. Als Traditionsunternehmen ist Hoval ein verlässlicher Partner im Planungsprozess, bei der Installation und auch bei der Wartung der Hoval-Lösung. Hoval Systeme nutzen in Deutschland unter anderem die Audi AG in Ingolstadt, der Bischofssitz in München, die Brauerei Paulaner in München, das Franz Marc Museum in Kochel am See, das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI in Marktl am Inn, das VW Motorenwerk in Salzgitter oder das Schloss St. Emmeram in Regensburg.

 
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